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Unsere Flotte
Kanu, Kajak, Canadier, Paddelboot - Kleine Bootskunde
Kanu: ist (im Deutschen) der Oberbegriff für alle diese paddelbaren Untersätze, mit Paddelboot wird umgangssprachlich meist ein Kajak bezeichnet. Kajak: Ein ursprünglich von den Eskimos (Inuit) entwickeltes Boot, welches in der Urform aus Holz, Knochen und Tierhaut gebaut wurde. Das Kajak wird sitzend mit den Beinen nach vorn mit einem Doppelpaddel gefahren. Heute werden unsere robusten 1er und 2er- Kajaks allerdings aus Polyethylen gefertigt und sind nahezu unkaputbar. Gesteuert wird mit dem Paddel oder einer Steueranlage, die mit Fußpedalen betätigt wird. Canadier (auch Kanadier): Diese Boote wurden ursprünglich von den Indianern Nordamerikas genutzt und ebenfalls aus Holz und Tierhäuten oder Baumrinden hergestellt. Der Kanadier wird mit dem Stechpaddel und ursprünglich nur im knien gepaddelt. Die heutigen Canadier haben allerdings üblicherweise Sitzbänke und sind ebenfalls aus robusten Kunststoffen gefertigt. Die Bootsgrößen reichen vom 1er bis zu Großgruppenbooten für 20 und mehr Personen, wobei sich für unsere Gewässer Boote für mehr als 4 Personen kaum eignen, sofern man nicht nur auf dem See rumpaddeln will. Der Canadier wird mit dem Stechpaddel mit speziellen Steuerschlägen gesteuert (Siehe auch Paddelworkshop). Die Qual der Wahl: Welches Boot ist nun besser geeignet? Eine pauschale Antwort gibt es nicht und die persönlichen Vorlieben sind sehr individuell. Prinzipiell gibt es aber Unterschiede: Der Canadier hat üblicherweise ein größeres Raumangebot (wenn man viel Gepäck hat, kann man z.B. problemlos zu Zweit mit einem 4er-Canadier unterwegs sein). Außerdem ist die Sitzhaltung auf Dauer entspannter als im Kajak, sofern man immer wenigstens ein Knie auf den Bootsboden nimmt (Kniestuhleffekt = gerader Rücken). Dafür sitzt man im Kajak mit Spritzdecke und Regenjacke auch im Regen trocken und es ist üblicherweise etwas schneller. Außerdem ist ein Kajak (mit Steueranlage) in der Regel für Anfänger leichter beherrschbar.
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